Imkerei A. u. H. Reichl

PROPOLIS

Propolis ist eine Sammlung harziger, wachsartiger, balsamischer, klebriger Stoffe, welche die Bienen von bestimmten Bäumen, deren Triebe und Wunden sammeln, mit ihrem Drüsensekret verarbeiten und so verwenden. Die meisten bei uns vorkommenden Bäume sind Tannen, Pappeln, Weiden, Kastanien, Eichen, Steinobstbäume usw.. 

Die Hauptanwendungsmöglichkeiten der Propolis sind:
1. als natürliches Antibiotikum
2. als Betäubungsmittel
3. als Wundmittel

Zusätzlich hat sie noch entzündungshemmende und immunisierende Wirkung. Die Propolis hatte in der Volksheilkunde immer einen Platz gehabt, aber Erfahrungen kamen nicht an die Öffentlichkeit, da die Rezepte stets geheim gehalten wurden.
In jüngster Zeit beschäftigte man sich in vielen wissenschaftlichen Instituten mit der Aufklärung ihrer chemischen Zusammensetzung und mit der Untersuchung ihrer Wirkung. Die erfolgreichsten Wirkungen fand man bei den entzündungshervorrufenden Beschwerden wie Magen - Darmkatarrh, Halsentzündungen, Rachenkatarrh, Zahnfleischschwund und rheumatischen Schmerzen. Bei virusbedingten Magenbeschwerden, Pilzbeschwerden in der Mundhöhle, Abszessen, Fußpilz und Hornhaut ist die Wirkung sehr gut.
Täglich ca. 8 bis 10 Tropfen auf einen Würfelzucker, in den Tee, in warmes Wasser oder direkt in den Mund tropfen lassen, so erzielen Sie eine außergewöhnliche, vorbeugende Wirkung gegen Husten, Schnupfen und a. Infektionskrankheiten !!

  • Bei allen intermedizinischen Entzündungskrankheiten, welche Fieber verursachen. 3 mal tägl. 10 Tropfen.

  • Beim Klimakterium der Frauen ein Jahr lang vor dem erwartenden Übergang 1 mal tägl. 20 bis 30 Tropfen.

  • Bei Prostata - Entzündungen ein bewährtes Mittel, davon 1 mal tägl. 30 Tropfen.

  • Bei hohem Blutdruck 1 mal tägl. 20 Tropfen bis zur Regulierung.

  • Bei Nieren- und Leberentzündungen 2 mal tägl. 40 Tropfen in 100 ml Wasser. Jeden 2. Tag aussetzen bis es eine Wirkung zeigt.

  • Bei Angina oder Katarrh sowie bei Halsentzündungen, bei Erkältungen um Folgeerkrankungen vorzubeugen, tägl. 30 bis 40 Tropfen in 200 ml Wasser trinken und tägl. gurgeln.

  • Bei Magen- und Darmgeschwür in 100 ml warmer Milch 40 Tropfen nüchtern trinken.

  • Bei Hühneraugen und Hornhaut einen in die Tinktur getauchten Wattebauch auflegen. Mehrmals wiederholen, tagsüber Propolissalbe auflegen.

  • Bei Hauteffekten, welche Alkohol vertragen, reiben wir die erkrankte Stelle mit Tinktur ein. Die schadhaften Stellen verschwinden oft schnell.

In den anderen Fällen verwende man die Propolissalbe. Bei Fußpilz zwischen den Zehen betupfen wir die befallene Stelle mit Tinktur oder Propolissalbe. Bei Zahnschmerzen einen kleinen Wattebausch in die Tinktur tauchen und auf die schmerzende Stelle geben. Die Tinktur sowie auch die Salbe ist auch bei allen nicht heilenden Wunden gut geeignet.
Bei Brandwunden die Propolissalbe auftragen. Diese ist sofort schmerzlindernd und die Wunde verheilt rasch.
Bei Magenschmerzen 100 ml warmes Wasser, in welches 40 bis 50 Tropfen Tinktur kommen, trinken. Die Schmerzen vergehen schnell.
Die Lösung wirkt auch gegen Darmparasiten sehr gut. Sollte jemand gegen Propolis allergisch sein, so wäre die Einnahme der Tinktur zu unterlassen.

PROPOLIS - BIENENKITTHARZ

Schon in früheren Zeiten erkannte man den hohen Wert bestimmter Baumharze, und es wurden daraus auch wertvolle Salben bereitet, die, mit körpereigenen Balsamen angereichert, einen noch höheren Wert haben und daher besonders gesundheitsfördernd wirken.
Propolis - das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Wächter vor der Stadt", heißt sinngemäß die Krankheit muss vor der Stadt bleiben - ist seit dem Altertum als wichtiges Mittel bekannt. Die Bienen holen sich das Harz von Fichten, Lärchen, Tannen, Schwarzkiefern, Zirbelbäumen, Erlen und anderen harzhaltigen Bäumen und Sträuchern. Sie tragen das Harz mit den Hinterbeinen (wie den Blütenpollen) ein und verkitten damit Ritzen und Fugen in ihrer Wohnung, um sich für den Winter gegen Zugluft und Kälte zu schützen. Nicht zuletzt überziehen sie aus Gründen der Desinfektion und Gesunderhaltung des Volkes ihre gesamte Wohnung mit einem hauchdünnen Propolisfilm. Dabei verarbeiten sie dieses Harz durch Zugaben aus ihrem Organismus.

Das erst ist "Propolis". Inzwischen wird es auch von Ärzten als hochwirksames, natürliches Antibiotikum anerkannt. Zahlreiche chemische Analysen in den Labors haben ergeben, dass Propolis etwa 60 verschiedene Wirkstoffe und Spurenelemente beinhaltet, von denen ich hier nur einige erwähnen möchte und wovon einige nachweisbar bleibende Wirkung haben. Die Gruppe der Flavonoide, verschiedene organische Säuren (Zimt-, Coffein-, Benzoesäure usw.), Vanillin, Vanadin und Vanadium, Spurenelemente sowie ätherische Öle, Balsame und hochwertige Wachsbestandteile. In jüngster Zeit beginnt sich auch die moderne Medizin immer mehr für dieses "Propolis" zu interessieren. So bestätigt auch Prim. Dr. med. Osama Hamid vom Rudolfiner - Krankenhaus in Wien, dass "die antibiotische und antivirale Wirkung von Propolis wissenschaftlich belegt und gesichert ist."
In dem von ihm geleiteten Krankenhaus wurden mit Propolissalbe beeindruckende Behandlungserfolge erzielt, selbst in Fällen, wo andere Mittel versagten. Propolis als Salbe oder Tinktur ist eine willkommene Ergänzung zu den klassischen Behandlungsmethoden (Neue Illustrierte Wochenschau, Nr. 23/9, Juni 1985).

Die Anwendung von Propolis:

Propolislösung (bzw. -tinktur) kann äußerlich - bei verschiedenen Angelegenheiten aber auch eingenommen - angewandt werden. Bei äußerer Anwendung wurden mit der Propolis-Creme sehr gute Erfolge erzielt, bei allen Hautleiden, allen eiternden alten Wunden, auch dort, wo kein anderes Mittel Wirkung zeigte. So auch bei eitrigen Ekzemen, Brandwunden, Sonnenstich, Wundliegen, bei gereizter Haut, verschiedenen Arten von Akne, verschiedenen Pilzerkrankungen, Hämorrhoiden usw. 

Innere Anwendung der Propolistinktur:

Propolistinktur wird zur inneren Anwendung meist in warmen Getränken eingenommen. Es kann aber auch pur oder auf einem Stückchen Brot udgl. eingenommen werden.
Der gesunde Mensch nimmt Propolis, je nach Krankheitssymptom allein und kombiniert mit anderen Mitteln ein. Propolis hat auch die Eigenschaft, die Bildung von Antikörpern direkt zu fördern. Sie hilft auch mit der Auflösung von Geschwülsten. Sie ist hochwirksam und hat im Gegensatz zu einigen pharmazeutischen Mitteln überhaupt keine Nebenwirkungen. Darüber hinaus hat Propolis noch andere gute Eigenschaften, die aber bis heute noch nicht ausreichend erforscht sind.
Laut eigenen Erfahrungen und wie auch aus vielen Berichten zu entnehmen ist, hat sich das Einnehmen von Propolis bestens bewährt bei allen Entzündungen mit Fieber, bei Darm- und Magenleiden, Geschwüren, Gastritis, Darmkatarrh, Mund- und Halsentzündungen, Angina, Husten Bronchial- und Asthmaleiden.
Auf dem Gebiet der Urologie und laut Berichten von Dr. Emil Eckel, Krankenhaus Reute, wurden gute Erfolge erzielt bei Entzündungen der Harnwege, Prostataleiden in verschiedenen Bereichen auch zur Stärkung bei Stoffwechselbeschwerden. Honig: Ein wertvolles Geschenk der Natur !

Honig besitzt wertvolle Inhaltsstoffe: Inhibine (bakterienhemmend), Mineralstoffe und Vitamine - besonders der Gruppe B-, Frucht- und Traubenzucker, Honig ist ohne Behandlung unbegrenzt haltbar. Wenn er nach einiger Zeit je nach Sorte früher oder später kristallisiert, ist das normal. Er wird wieder verflüssigt, indem man ihn in ein Wasserbad stellt und langsam bis 40 Grad C erwärmt.

Bewährtes Hausmittel bei Heiserkeit: Honig und Olivenöl zu gleichen Teilen mit einem Eigelb verrühren. Mehrmals tägl. davon einen Teelöffel langsam einnehmen.

Energie - Drink: Man mixt einen Esslöffel Honig mit einem Eigelb, einem Joghurt, einer Banane, dem Saft einer Zitrone und einer Apfelsine. Besonders wirksam vor sportlichen Wettkämpfen. (leistungssteigernd.)

print